patterns

Und wie du neben mir liegst. Ich streiche über deinen Körper, ziehe unbekannte Muster, die doch so vertraut sind und ich fühle dein Herz und deinen so lebendigen Körper. Deine sich immer wandelnden Zellen, dein Atmen. Alles an dir ist so unglaublich echt und in keiner Sekunde sind wir der gleiche Mensch. Wir wandeln und verwandeln und wir sind und ich küsse dich, bedecke dich und ich alles fühlt sich wie eine Brise am Strand an und wir vergessen, sind im nichts und doch gleichzeitig überall. Alles an dir ist wunderschön und ich streiche weiter und male und verziere dich und du drehst dich, nimmst mich, küsst mich, verliebst mich, umarmt mich, entführst mich aus meiner Welt in eine neue, in unsere.
Wir sind, wir existieren und wir lieben. Wir erfüllen, wir planen, wir suchen und finden und laufen Hand in Hand. Lassen nicht voneinander los und nehmen uns und fliegen und heben ab, erkunden die Sterne, wir sind so formlos und doch frei.
Die Muster werden mehr, die Träume größer, das Leben besser, die Liebe stärker, das Lachen lauter, die Freiheit größer, die Küsse intensiver, alles mehr mehr mehr mehr!
Wir definieren und verlieren und heben uns auf und rennen und erleben und schwimmen und lieben.

auf den punkt genau

“Beziehungen funktionieren nicht wie im Fernsehen oder wie im Kino.
Kriegen sich die beiden oder nicht und dann klappt es und dann sind die beiden ein Leben lang glücklich – Schwachsinn!
9 von 10 Beziehungen scheitern, weil die Leute nicht zusammen passen und die Hälfte der Ehen werden dann wieder geschieden und trotzdem hat mich der ganze Mist nicht zum Zyniker gemacht, es ist wahr.
Nein, ich glaube schon, dass die Liebe dazu dient, dass die Menschen sich teure Pralinen schenken können und in manchen Kulturen vielleicht auch Hühner.
Sie können mich gerne für’n Arsch halten, aber ich glaube, das stimmt wirklich.
Mein Fazit ist: Auch zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind, müssen diesen Mist durchmachen, aber der feine Unterschied ist, sie lassen sich davon nicht fertig machen. Einer von beiden wird immer wieder den Mut finden, für die Beziehung zu kämpfen und wenn die Sache wirklich stimmt und die zwei viel Glück haben, wird einer von ihnen das richtige sagen.”

- Dr. Cox

i want – feelings

Wie kann es sein, dass ich nach zwei Jahren immer noch diese Gefühle in mir habe, die mich dazu verleiten, kitschig, albern und dumm zu sein.
Ich will Millionen mal deinen Namen rufen und dir ins Gesicht schreien, wie sehr ich dich liebe und ich will dir Herzen aufmalen und dich stundenlang kitzeln, weil ich dein Lachen so liebe.
Ich will immer noch neben dir einschlafen, ich will, dass wir zusammen spazieren gehen, unanständige Dinge anstellen, bis in die Nacht fernsehn schauen, dabei ekliges Zeug essen und Bier und Cola trinken.
Ich will mit dir ans Meer und mit dir träumen, fliegen und nie wieder landen. Wasserschlachten, Konzerte, Picknicke.
Ich will mit dir ganz viel erleben und ich will, dass das Gefühl, dass wir keine Zeit mehr haben, weggeht.

Ich liebe dich so sehr, dass ich dich dabei unterstützen werde, dir eine neue Wohnung in einer neuen Stadt zu suchen, wo du dir ein neues Leben aufbauen wirst, weil die Zeit es so vorschreibt.
Ich will immer noch jede Sekunde mit dir ausnutzen. Das habe ich viel zu lange nicht gemacht, hab verloren, was wichtig war und immer noch ist und ich will das alles wieder gut machen.

Ich will dich und uns und jede Sekunde mit dir.
Immer noch und noch lange, lange!
Also los. Jetzt!

(persönlichstes)

Und wenn ich sage, dass ich mich verliebt habe, dann heißt das, dass ich ein Stück Herz verschenkt habe.
Hab den Überblick verloren, was jetzt alles symbolisch etwas von meinem Herz hat. Weiß nur eins, du hast ein riesen Stück. Das Größte, weil du der Größte bist.
New York hat ein so großes Stück, dass es jeden Tag mehr weh tut, ohne es zu leben. Und auch wenn ich immer sage, dass ich froh bin, nicht in Amerika zu leben, tut es weh, nicht da zu sein. Nur noch ein Mal.
Bin verliebt in hunderte von Bands, in Lieder, in schöne Momente.
In das Jahr 2011, weil es mir alles gegeben hat. Was würde ich tun, um ihm irgendetwas zurück zu geben. Nur noch ein Mal all das fühlen, all diese Aufregung, die sich bis zu den Fingerspitzen durchzieht. All dieses Flattern, die Welt so unendlich schön finden. - Zurück zum Glück? - Und auch wenn ich dich mitgenommen hab, hast du was von dir nicht mitgenommen und das fehlt, es fehlt so sehr.

Man wird wohl immer im Leben vermissen. Sich nach etwas sehnen, was man mal hatte. Aber Menschen und Dinge und Tatsachen verändern sich und man kann nicht immer alles mitnehmen. Also entscheidet man sich für etwas und hofft, nicht die falsche Entscheidung getroffen zu haben.

Ich habe nicht das Gefühl, eine falsche Entscheidung gefällt zu haben. Nur hatte ich zu wenig Platz. Hätte so gerne, so viel mehr mitgenommen. Und jetzt stehen wir hier und ich vermisse und vermisse und genieße nicht mehr das, was ich habe.
Ich habe dich. Was will ich mehr. Lass mich aufhören, zu vermissen. Weil du der Beste bist. Weil du mein bist, weil wir uns unsere Herzen geschenkt haben.

happy birthday

Auf der ewigen Suche stolpere ich plötzlich über eine kleine Push-Up-Mitteilung, die mir froh verkündet: “Herzlichen Glückwunsch, Sie sind nun 2 Jahre Mitglied bei WordPress.com”.
“Juhu, packen wir die Partyhüte aus und trinken Sekt in einem Raum mit Luftschlangen an der Holzdecke und grässlicher Musik aus zu kleinen Lautsprechern”, war mein erster Gedanke.
Aber wenn man das Ganze nüchtern betrachtet, sieht man einen nicht ganz so erfolgreichen Blog, der kein Ziel hat. Und das ganze nun seit schon mehr als zwei Jahren. Wow.

“Wie das völlig Normale einem doch manchmal so unangenehm sein kann”, sagte mir irgendein Serienstar letztens durch den Bildschirm in ihrem perfekten Kleid, mit dem perfekten Make-up und dem schönsten Lächeln, mitten ins Gesicht, “ist völlig verwirrend.”, und ich finde sie hat definitiv damit Recht, egal wie unnatürlich der Rest war.
Wir leben vor uns hin und tun was wir können, damit wir glücklich sind und versuchen anderen bei all dem Suchen und verzweifelten Finden, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Und wir machen Fehler und lernen und verlieren und geben manchmal auf, aber das sind wir und manche hassen uns für das, was wir sind, aber viele lieben uns auch für genau das.
Und es passieren Dinge, die wir schon hunderte Male im Film gesehen haben und denken uns: “Wow, ich dachte, so etwas gibt es gar nicht im echten Leben.”
Aber Dinge verändern sich und es ist schwierig, Veränderungen zuzulassen. Und so normal Veränderungen im Leben sind, so unangenehm können sie auch sein.

Also ist mein Blog nun geschlagene zwei Jahre alt geworden und hat sich verändert, ebenso ich selbst. Ich habe etwas erlebt. Menschen verloren, gewonnen, wieder gefunden und schöne Erinnerungen mitgenommen.
In dem Sinne ein warmes “Danke”, an all die Personen, die mich begleiten, die das hier begleiten, dich mich mit ihren Worten unterstützen, die mir helfen und die mir jeden Tag ein kleines Lächeln ins Gesicht malen.

Und natürlich:
Happy Birthday, lieber Blog.

liebe?

Und jetzt, wo wir vor der Entscheidung stehen, was wir mit uns anfangen, ist jeder Tag, an dem wir es nicht geschafft haben, uns zu definieren, ein Erlebnis voller Ungewissheit, Angst, Aufregung, Zweifel. Man überdeckt das Schöne und Besondere.
Wir sind, was wir geworden sind und wollen uns nicht ändern, denn wir funktionieren doch. Auch wenn wir streiten und schreien und wir jeden Tag feststellen, dass wir nicht zusammen passen, haben wir es bis hier hin geschafft und unser Lächeln und die Liebe zueinander auf dem Weg nicht verloren.
Nach beinah zwei Jahren ist ein Alltag da und es dauert, diesen völlig normalen Vorgang, das man fast alle ersten Male nun bereits zusammen erlebt hat, zu akzeptieren.
Es sind andere Hürden, die wir jetzt überqueren müssen und ich glaube, das jetzt das wirkliche “sich fallen lassen” beginnt.
Aber wir haben Angst, uns festzulegen und wir wollen weiterhin unbeschwert und frei sein. Deshalb ist es einfacher, so zu tun, als ob alles noch so wie am Anfang wäre, aber irgendwann wird uns der Moment einholen und wir werden überrumpelt und stehen dann vor der nackten Frage: “Für länger oder eher doch nicht so?”

 

scale

Manchmal tun wir uns weh und manchmal zerreißen wir uns und manchmal können wir gar nicht mehr atmen, weil wir uns so zerstört haben. Manchmal verliert man sich und manchmal weiß man nicht, warum oder wieso. 
Manchmal ist alles so still und leer und unendlich, dass man Angst hat, sich im Kreis zu bewegen, weil es keine Orientierung gibt. Manchmal ist alles so ausweglos und so .. fertig. 
Und manchmal reißt das Herz, fällt und hinterlässt ein Schlachtfeld. 
Manchmal können wir nicht klar denken und kratzen und weinen und wissen nicht, wohin mit all dem Unglück und wir vergessen uns und wer wir sind. 
Manchmal tut alles weh. 

Aber das ist okay. 
Denn genau so oft geht es uns viel zu gut und wir laufen über vor Glück und Gold und Diamanten.

Das Leben ist ein Gleichgewicht. Es gibt dir immer ein bisschen mehr, als es dir nimmt. Auch wenn es sich in den Momenten nicht so anfühlt.

rollercoaster

Wenn dir das Leben nichts außer Scheiße gibt, hast du entweder irgendetwas falsch gemacht und wirst vom Karma bestraft oder die Schrauben der Achterbahn des Glücks sind verrostet.
Und während meine Achterbahn Tag für Tag auseinander bricht und mir damit alles zerreißt, suche ich verzweifelt nach dem Fehler, den ich gemacht habe. Denn zwischen all den Versuchungen alles perfekt zu machen, muss ich irgendwo etwas übersehen haben, denn das Leben gibt dir nicht einfach so jeden erdenklichen Moment einen Faustschlag mitten ins Gesicht.
Vielleicht habe ich einen falschen Wagon genommen, vielleicht ist das genau der, der getrennt weiterfährt, um zu den Monstern zu kommen. Und jetzt, wo ich bei den Monstern bin und sie alles zerstören, was an mir ist, weiß ich nicht weiter.
Vielleicht ist meine Achterbahn auch einfach nur stehen geblieben, dort wo es am kältesten ist und deshalb kann ich nicht aufhören zu zittern.
Vielleicht bin ich entgleist, Tausend mal überfahren und Hundert mal mit Messern abgeworfen worden. Denn so fühlt es sich an.
Und auf meiner Suche nach der Lösung, schubse ich allen Schmerz weg, denn das einzige, was ich will, ist, einfach wieder bedingungslos und frei auf meiner Glücksachterbahn weiterzufahren.

die sache mit der besten freundin

Es gibt viele Dinge, die wichtig im Leben sind. Aber eines der Wichtigsten ist es, eine beste Freundin zu haben. So eine, die dir Taschentücher reicht, wenn du sie brauchst. Eine, die all deine verrückten Ideen mitmacht. Eine, die dich immer ablenken kann, die dich unterstützt, die dir vertraut. Eine, der man selber vertraut. Eine, die dich auslacht, wenn du hinfällst, dir aber trotzdem aufhilft. Eine, zu der man sich immer als erstes wendet. Eine, mit der man streitet und streitet, aber hundert mal mehr lacht. Eine, die einen so akzeptiert, wie man ist. Eine, die bedingungslos zu einem passt. Eine, die einem verzeiht, wenn man Fehler gemacht hat.

Und wenn man so eine beste Freundin gefunden hat, kann man sich als der reichste Mensch der Welt bezeichnen.
Denn egal welche Liebe kommt und geht, sie wird an deiner Seite bleiben.
Danke F., ich liebe dich

to break the cycle

Vielleicht bist du das Beste, was mir in meinem Leben passieren wird. Nichts ist so intensiv, wie die erste richtige Liebe. Und vielleicht übersehe ich das zu oft, sodass ich doof zu dir bin und nicht mehr weiß, was ich an dir habe. Und ich verurteile dich und kratze an dir und obwohl du nicht bleiben musst, stehst du sicher und fest, währenddessen ich alles daran setzte, dich mit meinen Worten, die einem Sturm gleichen, aus den Segeln zu werfen.
Und ich schreie dich an und ich weiß nicht, wie mir bekommt und wenn meine Wellen aufgehört haben zehn Meter hoch zu sein, stehst du da und lächelst, mit einem kleinen Weinen im Blick, und ich will zu dir und ich will dich berühren und ich will dir sagen, wie leid es mir tut und ich will dich fragen, ob ich dein Boot wieder mit dir aufbauen darf.
Und du sagst jedes Mal ja und wir bauen dich und uns jedes Mal wieder auf, solange bis ich wieder in die Höhe reiße und alles zerstöre.
Und ich fürchte mich vor dem Tag, an dem du nein sagst und ich dir nicht mehr helfen darf.  An dem ich alles verlieren werde, was ich bin.

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